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Auswertung des Registers Treptow-Köpenick für 2016 erschienen

Das Register Treptow-Köpenick hat im Jahr 2016 einen neuen Höchststand erfasst mit 367 gemeldeten Vorfällen. Dominiert hat dabei neonazistische Propaganda, die an die eigene Szene gerichtet war. Rassismus war trotzdem das häufigste Motiv, vor allem bei Angriffen die zum Teil noch brutaler waren als im Vorjahr, aber auch Sachbeschädigungen und Kundgebungen zeugten von einer zunehmenden Radikalisierung der organisierten Rechten.

Die gesamte Auswertung können Sie hier lesen.

Pressemitteilung Kampagnenstart „Schöneweide verbindet“

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Pressemitteilung Kampagnenstart „Schöneweide verbindet“ 9. Mai 2017

„Wir haben Angst vor hohen Mieten, nicht vor neuen Nachbarn.“

„Wir haben Angst um unseren Sportplatz, nicht vor neuen Mitspielern.“

„Wir haben Angst um unsere Jobs, nicht vor neuen Kollegen.“

 Mit diesen und weiteren Aussagen startet am 9. Mai 2017 die neue Kampagne von sozialen Einrichtungen und aktiven Einzelpersonen und Initiativen aus Schöneweide. Unter dem Titel „Schöneweide verbindet“ setzen sich Menschen dafür ein, demokratische Debattenkultur zu fördern und Alltagsrassismus etwas entgegen zu setzen. Neben farbenfrohen Plakaten im Schöneweider Stadtbild gibt es die direkte Ansprache an Bewohner_innen auf verschiedenen Stadtteilfesten, so erstmals beim „Fest für Demokratie“ am 20.Mai 2017.

 „Im Zusammenhang mit den Themen Migration und Flucht wurde die letzten Monate viel über Ängste gesprochen. Wir möchten aufzeigen, dass Menschen, die hier leben, unabhängig von ihrer Herkunft, gemeinsame soziale Ängste haben, die sie verbinden, und so rassistisch aufgeladene Ängste fehl am Platz sind.“ so Henriette Haase aus dem Mehrgenerationenhaus „Sonnenhaus“ in Niederschöneweide. Um weitere Zielgruppen anzusprechen, wird die Kampagne durch die Aufforderung der Positionierung in sozialen Medien begleitet. Über die Internetseite www.schoeneweide-verbindet.de können Interessierte eigene Motive erstellen und diese über soziale Medien verteilen oder per E-Mail verschicken. 

Für weitere Nachfragen steht zur Verfügung:

 Lisa Gutsche

Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick

030 / 65487293

www.schoeneweide-verbindet.de

Stellungnahme des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick zur Verleihung der Bürgermedaille an Dr. Hans Erxleben

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick begrüßt die Entscheidung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick, die Bürgermedaille 2017 Herrn Dr. Hans Erxleben zu verleihen. Damit ehrt der Bezirk Treptow-Köpenick das tatkräftige und engagierte Eintreten von Dr. Hans Erleben für Demokratie und das Miteinander in unserem Bezirk.

Dr. Hans Erxleben gehörte im Jahr 2000 zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses für Demokratie und Toleranz. Über viele Jahre repräsentierte er maßgebend das Bündnis sowie dessen Arbeit. Als Sprecher des Bündnisses sorgte er dafür, dass Angriffe aus dem rechtsextremistischen Milieu nicht unbeantwortet blieben. Er stellte sich an die Seite der Angegriffenen und Diskriminierten. Durch die Organisation des Festes für Demokratie sowie die Anmeldung von zahlreichen Demonstrationen in Treptow-Köpenick trug Dr. Hans Erxleben wesentlich dazu bei, dass die Stimmen der demokratischen Kräfte stets lauter waren, als die der Rechtsextremisten und Rechtspopulisten.

Lars Düsterhöft, Sprecher des Bündnisses für Demokratie und Toleranz und Mitglied des Abgeordnetenhauses (SPD) führt aus: „Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Gerade Dr. Hans Erxleben hat bewiesen, dass man offen und transparent zu seiner Vergangenheit stehen kann. Nachdem seine Stasi-Vergangenheit in der BVV Treptow-Köpenick öffentlich wurde, hat er allen demokratischen Parteien das Gespräch angeboten. Nur die SPD-Fraktion nutze diese Chance. Dieses Gespräch wurde die Basis für eine hervorragende, verständnisvolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dr. Hans Erxleben zählt damit zu den wenigen, die stets offen, selbstkritisch und ehrlich mit ihrer Vergangenheit umgegangen sind. Dafür und insbesondere für sein heutiges herausragendes Engagement verdient Dr. Hans Erxleben den größten Respekt. Dass sich nun CDU und FDP gemeinsam mit der AfD gegen die Verleihung der Bürgermedaille an Dr. Hans Erxleben stellen, offenbart die jahrelang unterschwellig kommunizierte Geringschätzung dieser wichtigen Arbeit für unsere Demokratie. Dies ist eine Schande für CDU und FDP.“

Karin Kant, Sprecherin des Bündnisses für Demokratie und Toleranz und Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung (Linke) ergänzt: „Nicht erst seit der Gründung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz stand Dr. Hans Erxleben stets an vorderster Stelle, wenn es um den engagierten Einsatz für Demokratie und Toleranz in diesem, unserem Bezirk und über die Bezirksgrenzen hinausging. Viele Jahre führte er geachtet und geschätzt von den Einen, verachtet und angegriffen von den Anderen die Arbeit des Bündnisses an und präsentierte die Arbeit nach außen. Nicht zuletzt durch sein jahrzehntelanges engagiertes Tun, seine Netzwerkarbeit mit vielen anderen demokratischen Kräften im Bezirk, vom Kleingartenverein, über Kirchen, Sportvereinen wie Union und vielen aktiven Initiativen und Einzelakteuren gelang es gemeinsam die Brückenstraße in Niederschöneweide wieder zu einer „normalen“ Berliner Straße werden zu lassen und aus den Negativschlagzeilen zu kommen. Auch in den herausfordernden Monaten, denen auch unser Bezirk in 2015 und 2016 gegenüberstand, setzte sich Dr. Hans Erxleben stets für die Schwächsten, die in Sporthallen, Not- und anderen Unterkünften im Bezirk Untergebrachten ein, arbeitete in verschiedenen Runden Tischen und Willkommensinitiativen aktiv mit, beriet Initiativen und stand stets auf der Seite derjenigen, die Unterstützung und Hilfe benötigten. Bei all seinem herausragenden Engagement ist es nur eine logische Folge, ihm Danke zu sagen und ihn mit der höchsten Auszeichnung des Bezirkes zu ehren!“

 


Karin Kant und Lars Düsterhöft
Bündnissprecher/in

4. April 2017

 

Link zur Bündnis-Homepage: www.demokratie-tk.de

Argumentationstraining gegen rechtspopulistische und rassistische Positionen

Ob Kolleg_innen, Familie, Nachbarschaft – wir sind aktuell an unterschiedlichen Orten mit populistischen bis hin zu offen rechten und rassistischen Positionen konfrontiert. Dies zeigt sich auch hier in Treptow-Köpenick.

In welchen Situationen kann und will ich mich mit rechten Parolen argumentativ auseinandersetzen? Wie kann ich bei rassistischen Sprüchen die meine eigene Unsicherheit zu überwinden? Wie gelingt es mir ruhig zu bleiben?Das Seminar möchte dazu beitragen, die eigene inhaltliche Position zu stärken und mehr Souveränität in konkreten Situationen zu gewinnen. Anhand der spezifischen Erfahrungen der Teilnehmenden werden im Seminar Auftreten und Redeverhalten in konkreten Situationen besprochen. Eine Vielfalt von interaktiven, wissensvermittelnden und reflektierenden Methoden soll die Teilnehmenden in ihrer unmittelbaren Argumentationssicherheit stärken. Intensiv werden eigene Reaktionsmöglichkeiten geübt und die individuelle Handlungsfähigkeit gerade in kritischen Situationen erweitert.

Trainer*innen: Das Seminar wird geleitet von zwei Trainer_innen vom Team von Gegenargument – Ein Argumentationsseminar (www.gegen-argument.de). 

Montag, 26. Juni 2017

10 Uhr bis 17 Uhr

im Zentrum für Demokratie, Michael-Brückner-Straße 1, 12439 Berlin

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf max. 16 begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis spätestens 12. Juni 2017 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Pressemitteilung InteraXion hat seit dem 14.02.2017 eine eigene Webseite

Pressemitteilung

InteraXion hat seit dem 14.02.2017 eine eigene Webseite

Mit dem 14.02.2017 hat das Projekt InteraXion, in der Trägerschaft von offensiv’91 e.V., eine eigene Webseite. Diese ist über www.interaxion-tk.de aufrufbar und vorerst in Deutsch, Arabisch und Persisch verfügbar. Wichtige Beiträge werden in regelmäßigen Abständen ebenso auf Englisch übersetzt. Neben einer Projektbeschreibung, den Kontaktdaten und Verweisen zu anderen Projekten des Trägers, wie dem Zentrum für Demokratie und den bezirklichen Integrationslots_innen, finden sich auf der Webseite Blogbeiträge zu den Kategorien Wohnraum, Sozial- und Asylrecht, Ausbildung Arbeitsmarktintegration. InteraXion lädt zu verschiedenen Themen ebenso Handreichungen hoch. Diese sind bei den Dokumenten abgespeichert und als PDF herunterzuladen. Mit der Webseite erhofft sich das Projekt, sowohl Migrant_innen und geflüchtete Menschen als auch haupt- wie ehrenamtliche Unterstützer_innen zu erreichen. Anregungen, Hinweise und Ideen bitte sehr gerne jederzeit an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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