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Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander. #2

18.02.01   Nachgefragt 2

 

Was verstehen wir unter Demokratie und Meinungsfreiheit?
Was bedeutet das für Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung vor Ort?
Und was haben Menschenrechte und das Grundgesetz damit zu tun?

Mit der Interviewreihe „Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander.“ wollen wir grundsätzlichen Fragen und aktuellen Debatten auf den Grund gehen, die sich uns nicht nur seit der Bundestagswahl im September 2017 immer wieder aufdrängen – sondern auch unseren Kolleg_innen, Kooperationspartner_innen und Engagierten in den Bezirken. In dieser Interviewreihe fragen wir Expert_innen nach ihren Argumenten für ein solidarisches Miteinander und eine demokratische Kultur für alle, die in dieser Stadt leben. Weiter geht es mit dem zweiten Interview mit Esther Lehnert über die Ideologien, die hinter dem Begriff „völkisch“ stehen und wieso es kein neutraler Begriff sein kann.

Viel Spaß beim Lesen! 

 

"Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander." ist ein Projekt des Vor-Ort-Büros von Demokratie in der Mitte (Berlin-Mitte), der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke (Lichtenberg), von moskito - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt (Pankow) und des Zentrums für Demokratie (Treptow-Köpenick).

 

 

Internationale Wochen gegen Rassismus 2018 - Treptow-Köpenick macht mit!

Pressemitteilung des Bezirksamtes vom 05.02.2018

IWGR
Bild: Stiftung für die Intern
ationalen Wochen gegen Rassismus

 

Auch in diesem Jahr ruft der Interkulturelle Rat in Deutschland gemeinsam mit zahlreichen bundesweiten Organisationen und Einrichtungen dazu auf, sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen und damit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Unter dem Motto

„100% Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“

finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus in diesem Jahr vom 12. und 25. März statt. Weitere Informationen können Sie den beigefügten Materialien entnehmen oder der Internetseite www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de. Im Downloadbereich steht der Informationsflyer in elf Sprachen zur Verfügung.

Die Entwicklungen der letzten Jahre, in denen fremdenfeindliche Übergriffe verstärkt zugenommen und rechtspopulistische Parteien in Europa immer mehr Aufwind bekommen, zeigen die Notwendigkeit, auch von zivilgesellschaftlicher Ebene ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen.

Daher möchte das Zentrum für Demokratie sowie der Integrationsbeauftragte und die Koordinatorin für Flüchtlingsangelegenheiten von Treptow-Köpenick Sie aufrufen, sich mit eigenen Ideen und Aktionen an den Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen!

Wir bitten um Einsendung von Veranstaltungshinweisen bis zum 18. Februar 2018 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Hierzu können Sie das beigefügte Anmeldeformular nutzen oder Ihre Veranstaltung einfach online eintragen.

Die Veranstaltungshinweise sollen folgende Informationen beinhalten: Datum, Uhrzeit, Ort, Veranstaltungstitel, Kurzbeschreibung, Veranstalter/in.

Für Nachfragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (030) 90297-2308.


HINWEIS

Über die Partnerschaften für Demokratie Treptow-köpenick und Schöneweide ist es möglich, unkompliziert Fördermittel für Projekte im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beantragen.

Suchen Sie noch einen Veranstaltungsraum? Hierfür steht Ihnen das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, in der Michael-Brückner-Str. 1 / Spreestraße in Oberschöneweide gerne zur Verfügung.

Für Nachfragen zur Beantragung oder Raumnutzung wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (030) 65487293.


 

Rechte Angriffe auf Geschlechtergleichheit - Vortrag mit anschließender Diskussion am 5.07.17

Mittwoch 5. Juli 2017 | ab 18 Uhr | Villa offensiv | Hasselwerderstraße 38- 40 in 12439 Berlin

Mit Schlagwörtern wie „Frühsexualisierung“ von Kindern, „Gender Mainstreaming als „politische Geschlechtsumwandlung “ und einer angeblichen „Genderisierung“ ganzer Gesellschaften machen derzeit antifeministische Akteure unterschiedlicher politischer Spektren Stimmung gegen Familien- und Gleichstellungspolitiken, die „Ehe für alle“ und die Anerkennung vielfältiger Lebensformen. Auch wenn eine offene Zusammenarbeit zwischen der extremen und bürgerlichen Rechten bislang nur punktuell zu beobachten ist, zeugen gegenseitige Bezugnahmen und geteilte Argumentationslinien von Schnittmengen im organisierten Antifeminismus diesseits und jenseits der extremen Rechten.

Der Vortrag wird durchgeführt von Juliane Lang, vom „Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus“. In der anschließenden Gesprächsrunde mit der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes, Anke Armbrust, und der Sprecherin für Gleichstellung und gesellschaftliche Vielfalt der SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick, Ana-Maria Trasnea, können Gegenstrategien diskutiert werden, um sich für die im Bezirk gelebte sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu positionieren.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander. #1

17.12.01   Nachgefragt 1

Was verstehen wir unter Demokratie und Meinungsfreiheit?
Was bedeutet das für Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung vor Ort?
Und was haben Menschenrechte und das Grundgesetz damit zu tun?

Mit der Interviewreihe „Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander.“ wollen wir grundsätzlichen Fragen und aktuellen Debatten auf den Grund gehen, die sich uns nicht nur seit der Bundestagswahl im September 2017 immer wieder aufdrängen – sondern auch unseren Kolleg_innen, Kooperationspartner_innen und Engagierten in den Bezirken. In dieser Interviewreihe fragen wir Expert_innen nach ihren Argumenten für ein solidarisches Miteinander und eine demokratische Kultur für alle, die in dieser Stadt leben. Los geht es mit einem ersten Interview mit Doris Liebscher zu der Frage was Demokratie eigentlich mit dem Thema Antidiskriminierung zu tun hat.

Viel Spaß beim Lesen!

 

"Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander." ist ein Projekt des Vor-Ort-Büros von Demokratie in der Mitte (Berlin-Mitte), der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke (Lichtenberg), von moskito - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt (Pankow) und des Zentrums für Demokratie (Treptow-Köpenick).

 

 

Pressemitteilung: Erfolgreiches „Fest für Demokratie und Toleranz“ von Bedrohung durch Neonazi überschattet

 

Am Samstag, dem 20. Mai 2017, fand zum 13. Mal das „Fest für Demokratie und Toleranz“ in der Schnellerstraße in Berlin-Schöneweide statt. An mehr als 40 Ständen präsentierten sich Vereine, Organisationen und Nachbarschaftsinitiativen aus Treptow-Köpenick. Für das kulturelle Programm und die musikalische war durch zwei Bühnen gesorgt.Nach dem Fest kam es beim Abbau der Stände zu einer Bedrohung von Personen in der Schnellerstraße Ecke Spreestraße, die einen größeren Polizeieinsatz nach sich zog.

Nach dem Zeigen eines Hitlergrußes aus einer Gruppe von vier Personen wurde diese von einer engagierten Person aus der Zivilgesellschaft aufgefordert, dies zu unterlassen. Hierbei kam es erneut zum Zeigen eines Hitlergrußes. Ein Mitarbeiter des Zentrums für Demokratie sagte  laut, dass er nun die Polizei rufen würde. Daraufhin kam der Neonazi-Rocker auf den Mitarbeiter zu und drohte: "Ich zeig dir noch was ganz anderes". Während er das sagte, griff er mit seiner rechten Hand in die linke Innenseite seiner Jacke. Es entstand der Eindruck, dass der Neonazi-Rocker eine Waffe ziehen könnte. Um die Person auf Abstand zu halten, warf der Mitarbeiter eine Flasche vor die Füße des Neonazi-Rockers und schrie ihn an, dass er weg bleiben sollte. Daraufhin zog sich der Neonazi-Rocker mit dem Rest seiner Gruppe in die Kneipe "Balla Balla" in der Spreestraße zurück. Die Polizei bestätigte die Bedrohungssituation und forderte Verstärkung an, um die Tatverdächtigen zu ermitteln. Diese hatten sich jedoch bereits aus der Kneipe entfernt.

„Wir sind entsetzt darüber, dass Mitarbeiter von uns, die sich seit Jahren für demokratische Kultur im Stadtteil stark machen, Angst um ihr Leben haben müssen“, so Birgit Hannemann, Geschäftsführerin vom Verein offensiv’91 e.V., der das Fest seit Jahren anmeldet. „Dieser Vorfall zeigt, dass es noch immer wichtig und notwendig ist, gegen Angsträume in Schöneweide und rechtsextremes Gedankengut vorzugehen. Hier sind alle demokratischen Akteure im Bezirk gefragt. “Es wurde durch den Betroffenen Anzeige wegen des Zeigens verfassungswidriger Symbole und der Bedrohung gestellt.

 

Für weitere Informationen steht zur Verfügung:

Birgit Hannemann
offensiv’91 e.V. - Geschäftsführung
Tel.: 030 / 631 60 63

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